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My Factory 07-08/2022

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My Factory 07-08/2022

SMART PRODUCTION 02

SMART PRODUCTION 02 Prinzipieller Aufbau der GUI-Elemente und Bestandteile der korrespondierenden Anwenderrollen DREI ANWENDERGRUPPEN Die Prognoseergebnisse entsprechen prinzipiell denen gängiger Verfahren. Der Vorteil liegt jedoch in der hohen Praxistauglichkeit des Systems: Neben seiner Branchen- und Plattformunabhängigkeit sowie der freien Kombinierbarkeit mit unterschiedlichsten KI-Standardanwendungen unterscheidet das Framework drei Anwendergruppen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und stellt jeweils geeignete Elemente in der Bedienoberfläche zur Verfügung. ■ Operators: Anwender dieser Zielgruppe verfügen über Prozesswissen und agieren wie Systembetreiber. Das heißt, sie arbeiten mit einem vorkonfigurierten System und erhalten KPI-orientiert, verständlich aufbereitete Handlungsempfehlungen. Die Ergebnisse nehmen sie in Geschäftsprozesse auf und nutzen sie dort weiter. Zudem können sie die Empfehlungen bestätigen, verneinen oder via Präferenzeinstellungen anpassen. Auf Basis der Rückmeldungen erfolgt ein rollierendes Training des Systems, d.h., die KI-Anwendung kann sich selbstlernend verbessern. ■ Key-User: Die Gruppe der Key-User konfiguriert und parametriert die KI-Anwendung zusätzlich aktiv auf der Ebene der Prozesskennzahlen. Hierfür stehen den Anwendern die Erklärungsmechanismen der KPI-Wirkungsanalysen sowie Visualisierungen der KPI-Beziehungen zur Verfügung, aus denen das System automatisch Präferenzrelationen ableitet und erlernt. Auf dieser Basis können Key-User die Anwendungen über einfache Bedienelemente modellieren sowie die Sensitivität der Verfahren anpassen, ohne auf Code-Ebene als Programmierer zu arbeiten. ■ Datenanalysten: Die dritte Gruppe richtet sich an Datenanalysten mit ausgeprägten KI-Programmier-Kenntnissen. Sie erhalten im Framework den Zugriff auf alle Funktionalitäten der Entscheidungsmaschine sowie einen vollen KI-Stack, der die Kombination verschiedener Methoden der künstlichen Intelligenz je nach Geschäftsprozess bereitstellt. Diese Anwender können zudem auf alle Nutzerrollen zurückgreifen und eigenständig Anwendungen umsetzen. Hierbei unterstützen die Erklärungsmechanismen erneut entscheidend, da sie auch für Spezialisten den Einblick in die Art und Weise des Zustandekommens der Ergebnisse vereinfachen. LEICHTER EINSTIEG IN KI-ANWENDUNGEN KI-Lösungen werden nur dann mit dem erforderlichen Tempo erfolgreich in der Industrie ankommen, wenn sie unterschiedlichen Vorkenntnissen ihrer Anwender Rechnung tragen und sich nicht nur an Datenanalysten richten. Das schafft ein KI- Framework, das zusätzlich über eine kennzahlen-basierte Interpretationsebene verfügt und zwischen drei zentralen Anwendergruppen unterscheidet. Diese Herangehensweise ermöglicht Unternehmen die Nutzung unterschiedlichster KI-Anwendungen – und zwar sowohl Datenanalysten als auch Anwendern mit Prozess-Know-how. Bilder: Aufmacher stock.adobe.com – greenbutterfly; weitere Bilder PSI FLS www.fuzzy.de UNTERNEHMEN PSI FLS Fuzzy Logik & Neuro Systeme GmbH Joseph-von-Fraunhofer-Str. 20 44227 Dortmund Telefon: +49 231 9700921 E-Mail: info@fuzzy.de AUTOR Dr. Rudolf Felix, Geschäftsführer, PSI FLS Fuzzy Logik & Neuro Systeme GmbH ZUSATZINHALTE IM NETZ bit.ly/3vylqea 22 MY FACTORY 2022/07-08 www.myfactory-magazin.de

SMART PRODUCTION XXL-BLECHE BESONDERS MATERIALSPAREND SCHNEIDEN Die Laserschneidmaschine TruLaser 3080 fiber schneidet Bauteile mühelos aus bis zu 8 m langen Blechtafeln heraus. Die Maschine eignet sich besonders für schwere und große Bauteile bis zu 7 850 kg. Die Anlage bearbeitet verschiedene Materialien von Aluminium bis Baustahl und Blechdicken bis 50 mm und lässt sich auch ohne zusätzliche Automatisierung im Mehrschichtbetrieb einsetzen. Sie verfügt über einen automatischen Palettenwechsler, der nach dem ersten Schneidedurchgang selbstständig eine zweite Blechtafel einlegt. So entsteht eine Gesamtbearbeitungsfläche von 40 m² Blech. Die Maschine kann damit mehrere Stunden Bauteile schneiden, ohne dass ein Mitarbeiter Rohmaterial nachlegen muss. Aufgrund der Tafelgröße lassen sich unterschiedliche Bauteilgrößen im Schneidprogramm materialsparend verschachteln. So können Anwender nahezu das gesamte Rohmaterial ausnutzen. Die Maschine ist zudem mit einer Universalschneideinheit mit volladaptivem Linsensystem ausgestattet und verfügt über die neue Technologie „Nanojoints“. www.trumpf.com IO-LINK-GERÄTEDATEN EINFACH IN SPS-PROGRAMME INTEGRIEREN Leuze stellt mit seinen IO-Link-Funktionsbausteinen ein nützliches Hilfsmittel für Hersteller und Betreiber von Anlagen bereit: Sie vereinfachen die Integration von IO-Link- Gerätedaten in SPS- Programme immens. Anwender übertragen die Funktionsbausteine einfach und schnell ins Steuerungsprogramm. Unterstützt werden die gängigen Steuerungssysteme von Herstellern wie Siemens, Beckhoff oder Rockwell Automation. Das innovative Bausteinprinzip erleichtert das Lesen und Schreiben von Geräteparametern deutlich. Jeder Funktionsbaustein ist maßgeschneidert für einen IO-Link-Sensor von Leuze. Anwender sparen mit den software-basierten Bausteinen Zeit. Aufwändiges Suchen nach Datentypen, Parameter- Indizes und Prozessdatenstrukturen entfällt damit. Zudem werden mögliche Fehler bei der Integration von IO-Link-Gerätedaten vermieden. Die IO-Link-Funktionsbausteine gibt es als kostenlose Downloads unter www.leuze.com/io-link-fb. www.leuze.com COBOT-SCHWEISSZELLE – AUTOMATION AUCH FÜR KMU Obwohl automatisierte Schweißprozesse deutlich konstantere Schweißergebnisse erzielen, tun sich KMU häufig noch schwer mit Automation. Hohe Anschaffungskosten für Schweißroboter und professionelle Programmierkenntnisse stehen kleinen Losgrößen gegenüber. Die Cobot-Schweißzelle CWC-S von Fronius soll hier Abhilfe schaffen. Präzise Brennerbewegungen mit einer Wiederholgenauigkeit von ± 0,04 mm sorgen für jederzeit reproduzierbare Schweißnähte, wenn nötig auch in Serie. Die Programmierung erfolgt intuitiv und kann von jeder Schweißfachkraft rasch erlernt werden. Programmier- Know-how bedarf es nicht. Das Bestücken mit Bauteilen und das Starten der Schweißprogramme kann auch von Anlernkräften erfolgen. Bevor der Schweißprozess startet, kann der Bediener den Ablauf noch einmal simulieren, um mögliche Störkonturen zu erkennen und zu korrigieren. Ist die CWC-S schließlich fertig programmiert, schweißt sie Bauteil für Bauteil in gleicher Qualität und Geschwindigkeit. www.fronius.com/de/ Logistischer Mehrwert. Verbessern Sie Ihre Entsorgungslogistik! Strautmann Umwelttechnik GmbH | +49 (0) 5426 80777-0 | www.strautmann-umwelt.de www.myfactory-magazin.de MY FACTORY 2022/07-08 23

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