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Der Betriebsleiter 4/2020

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Der Betriebsleiter 4/2020

INTRALOGISTIK

INTRALOGISTIK Assistenzsystem schützt Personen, Flurförderzeuge und Lagereinrichtungen Die Gusstechnik Schopfheim GmbH & Co. KG setzt auf den Linde Safety Guard von der Schöler Fördertechnik AG. Das Assistenzsystem wird zum Schutz von Personen, Flurförderzeugen und Lagereinrichtungen eingesetzt und warnt punktgenau vor möglichen Hindernissen. Nach einer kurzen Testphase kommt das System inzwischen an zehn Flurförderzeugen, bis zu 50 Personen und an mehreren Gefahrenstellen zum Einsatz. Zunächst führte Schöler Fördertechnik einen Linde Safety Scan durch. Auf Basis der Analyse empfahl der Logistikexperte den Linde Safety Guard. Dieser überwacht mittels Funktechnik unübersichtliche Lagerbereiche. Das dreiteilige System besteht aus einem Personenwarngerät (Portable Unit), jeweils einem Sender für Gabelstapler (Truck Unit) und zur Wandmontage an Gefahrenpunkten (Keeper Static) sowie einem Spiegel zur Kreuzungsüberwachung. Mittels Ultra-Breitband-Technologie vermessen die Warnsysteme ihre Umgebung und können Hindernisse oder Personen auf bis zu 10 cm genau lokalisieren – auch durch Rolltore oder Wände hindurch. Die Geräte warnen bei Bedarf mit High-power-LEDs, Vibration oder einer dimmbaren Sirene und drosseln die Geschwindigkeit von Fahrzeugen. www.schoeler-gabelstapler.de Maßgeschneiderte Serviceleistungen gegen Stillstand im Lager Getreu dem Motto „We make material flow“ setzt sich Remmert als Experte für ganzheitliche Materialflusskonzepte sowie intelligente Automations- und Intralogistiklösungen für die Vermeidung und schnelle Behebung von Stillstand ein. Direkt nach der Inbetriebnahme einer Lagerlösung von Remmert beginnt der After-Sales- Service. Im Fall von Fragen oder Problemen ist die Hotline von Remmert der erste Anlaufpunkt. Mit dem entsprechenden Servicepaket ist das Team rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche erreichbar. Außerdem haben Servicetechniker der Hotline die Option eines Remote-Zugriffs auf die Anlagen des Kunden. Häufig reicht ein Telefonat aus, um Störungen zu beheben. Gelingt dies nicht, wird schnellstmöglich ein Servicetechniker zum Kunden geschickt. Für zuverlässige Lösungen ist auch bei der Lieferung einzelner Ersatzteile gesorgt: Remmert prüft die Komponenten selbst und gewährleistet ihre Verfügbarkeit über einen Zeitraum von zehn Jahren. Darüber hinaus können Kunden Schulungen für ihre Mitarbeiter bei Remmert buchen, damit diese besser ausgebildet werden und die Maschinen effektiver bedienen können. In regelmäßigen Abständen führt Remmert proaktiv Wartungen an Anlagen durch, um Stillstände vorausschauend zu vermeiden. Die Servicetechniker haben den Zustand der Anlagen komplett im Blick und können so zu jeder Baugruppe umfassende Analysen und Bewertungen formulieren. Auf dieser Grundlage treffen sie direkte Vorkehrungen oder empfehlen Modernisierungen. Remmert stellt sicher, dass die Maschinen alle relevanten Normen erfüllen und versieht sie mit dem entsprechenden Prüfsiegel. www.remmert.de Mobiler Schwenkkran in modularer Bauweise Seinen bewährten mobilen Schwenkkran „Mobilus“ hat Vetter Krantechnik überarbeitet. Verschiedene Transportmöglichkeiten und schnelle Inbetriebnahme sind Finessen, die den mobilen Kran zum flexiblen Helfer machen. Die standardmäßige Arretierung des Auslegers gewährleistet einen sicheren Transport. Der Kransockel kann dabei über Staplertaschen mit einem Gabelstapler angehoben werden oder mit einem solchen über ein Deichsel-/Kupplungssystem gezogen werden. Mittels Kranösen kann der Kran auch angeschlagen und mit einem Hallenkran transportiert werden; zudem kann er nach wie vor mit dem integrierten Fahrwerk manuell versetzt werden. Neuartig an der Konstruktion ist das modulare Prinzip, bei dem der neu entwickelte Kransockel aus Betonringen mit unterschiedlichen Kranvarianten kombiniert werden kann. Je nach Erfordernissen wählt der Anwender den Standardkran mit 360° Schwenkbereich oder entscheidet sich für die 270°-Variante mit obenliegendem Ausleger oder leichtem Ausleger aus Aluminiumprofil. Ebenso steht der „Mobilus“ als vielseitiger Handlingkran mit Knickausleger zur Verfügung. Sollte sich im Laufe der Jahre der Einsatzfall ändern – kein Problem: Innerhalb der Maximal-Parameter ist der Kransockel um weitere Betonringe erweiterbar und der Kranaufsatz austauschbar. www.vettercranes.com Mit „In-Process-Charging“ Staplerverfügbarkeiten steigern Das Logistik-Start-up Wiferion stellt sein induktives Schnellladesystem etaLINK 12000 vor. Die Lösung ermöglicht das Zwischenladen („In-Process-Charging“) der Lithium-Ionen-Batterien von fahrerlosen Transportsystemen (FTS/AGV), Flurförderzeugen (FFZ) und mobilen Robotern. Ladevorgänge lassen sich so flexibel in die intralogistischen Abläufe integrieren. Mit 12 kW Leistung ist die Lösung laut Anbieter das weltweit erste kontaktlose Schnellladesystem, das Zwischenladungen mit hohen Strömen ermöglicht. etaLINK lässt sich mittels eines Charging-Pads schnell und einfach an neuralgischen Punkten im Logistik- und Produktionsumfeld installieren. Durch das Zwischenladen bleibt das Energielevel der Fahrzeuge konstant. Lastspitzen sind passé und die eingesetzten Batterien können deutlich kleiner ausfallen als bei Ladeprozessen mit Steckverbindungen. Auch entfallen Stillstandzeiten durch Ladepausen. Die Fahrzeugverfügbarkeiten erhöhen sich um bis zu 30 %. Die patentierte Ladetechnologie besteht aus einer stationären Sendeeinheit mit Wallbox und Ladepad sowie einer Empfangselektronik, die in den FTS und FFZ per Plug-and-play verbaut wird. etaLINK 12000 ist mit allen verfügbaren Batteriesystemen kompatibel. www.wiferion.com 26 Der Betriebsleiter 04/2020 www.derbetriebsleiter.de

special Datenmanagement 4.0 Die neue Führungsgeneration einer Unternehmensgruppe mit Kompetenzen in den Bereichen Antriebstechnik, Elektronik, Werkzeugbau und Sonder-Zerspanwerkzeuge setzt auf eine neue Wertestruktur mit kooperativem Miteinander – und auf Automatisierung und Digitalisierung. Mit einer Unternehmensanalyse und der Einführung von Microsoft Dynamics NAV hat sich die Firma auf den Weg zur ganzheitlichen digitalen Transformation begeben. Bildquellen: Adobe Stock/egor (oben); Cosmo Consult

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