Aufrufe
vor 2 Jahren

Der Betriebsleiter 4/2020

  • Text
  • Sammelmappe
  • Maschinen
  • Neuhaus
  • Zudem
  • Datenmanagement
  • Industrie
  • Produktion
  • Anlagendokumentation
  • Software
  • Betriebsleiter
  • Unternehmen
Der Betriebsleiter 4/2020

FERTIGUNGSTECHNIK

FERTIGUNGSTECHNIK Vereinfachter Einsatz von Cobots durch neue Anwendungs-Kits Universal Robots, der Spezialist für kollaborative Robotik, erweitert seine UR+Plattform für zertifizierte Partnerprodukte um Anwendungs-Kits, die den Schritt hin zur industriellen Automatisierung noch leichter machen sollen. Auf der UR+-Plattform sind nun zwanzig bewährte Soft- und Hardware-Kits für die gefragtesten Cobot- Anwendungen verfügbar. Durch die Reduzierung wiederkehrender Entscheidungen bei der Konstruktion gängiger Anwendungen verringern die ‚Plug and Produce‘-Kits Projektrisiko und Komplexität. Sie legen die Basis für eine schnelle Implementierung von Cobots in Aufgabenbereichen wie Endbearbeitung, Qualitätsprüfung, Montage, Maschinenbeschickung, Materialentfernung, Dispensierung und Materialumschlag. Die neue Applikationen-Kategorie beinhaltet insgesamt 20 Kits und soll stetig erweitert werden. Die Kits werden von branchenführenden UR+Partnern entwickelt, die über fundierte Fachkenntnisse verfügen. Ein Beispiel ist das ROBiPAK-Schweißkit, das eine perfekte Symbiose aus Abicor Binzel-Schweißausrüstung und der UR-Cobot-Technologie für das MIG/MAG-Schweißen darstellt. www.universal-robots.com/de Cobots und Leichtbauroboter im Fokus „Die Welt der Robotik wird neu definiert und mit ihr die für den täglichen Robotereinsatz erforderliche Peripherie“, unterstreicht Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter, CEO, des Greifsystem- und Spanntechnikspezialisten Schunk. „Wir erleben gegenwärtig einen Boom der Cobots und Leichtbauroboter, die das Bild der industriellen Produktion in den kommenden Jahren prägen werden.“ Wie dies konkret aussieht, zeigt Schunk mit dem Plug & Work-Portfolio. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die unmittelbare Mensch-Roboter-Kollaboration, die Schunk u. a. mit dem greifkraftstarken Großhubgreifer EGL-C vorantreibt. „Die neuen Roboter ermöglichen enorme Gestaltungsspielräume in Handhabung und Montage, sowohl in Bezug auf den Grad des Zusammenwirkens mit dem Menschen als auch in Bezug auf die eingesetzten Greiftechnologien“, so Henrik A. Schunk. Spätestens seit der Präsentation des Co-act Greifers EGH ist klar, dass Schunk die Welt der Cobots und Leichtbaurobotik neu denkt. Flexibler, einfacher, ja geradezu spielerisch sollen sich die Szenarien mit Leichtbaurobotern und Cobots realisieren lassen, so der Unternehmer. Genau hier setze das Schunk Plug & Work-Portfolio künftig an. Im Kern gehe es um eine radikale Simplifizierung – von der Komponentenauswahl über die Konfiguration und Montage bis zum laufenden Betrieb. Dass sich in diesem Zusammenhang auch neue Greiftechnologien etablieren werden, steht für Henrik A. Schunk außer Frage. „Je weiter die Robotik in neue Anwendungsfelder vordringt, desto vielfältiger wird auch das Spektrum an Greifsystemen sein.“ www.schunk.com Neue Bearbeitungszentren für den Werkzeug- und Formenbau Mit den Bearbeitungszentren der Baureihe „BX“ wendet Hurco sich an Kunden, die hochpräzise Bauteile fertigen, z. B. im Werkzeugund Formenbau. Die 3-Achs-Maschinen sind schnell, arbeiten genau und erzielen eine außerordentliche Oberflächengüte, die u.a. durch eine hochentwickelte Mess- und Steuerungs-Sensorik erreicht wird. Die standardmäßig integrierte und intuitiv bedienbare WinMax-Steuerung reduziert den Programmieraufwand erheblich und führt den Bediener in kürzester Zeit zum fertigen Werkstück. Zur Grundausstattung der BX-Baureihe gehören zudem absolute Direktwegmesssysteme, Direktantriebe aller Achsen und eine innere Kühlmittelzufuhr durch die Hochgeschwindigkeitsspindel. www.hurco.com Intelligent Testing Keine Kompromisse bei der Sicherheit www.zwickroell.com ProLine bis 100 kN Ob Sicherheitsgurt, Airbag oder Motorradhelme, bei der Qualitätskontrolle von sicherheitsrelevanten Produkten gibt es keine Kompromisse. Die ProLine von ZwickRoell ist die ideale Prüfmaschine für Funktionsprüfungen an Bauteilen und Standardprüfungen an Werkstoff en. Kompakter Auftisch-Auswuchtstand Die PMB – Präzisionsmaschinenbau Bobertag GmbH präsentiert den Caroba Balancer OnDesk 500. Das kompakte Auswuchtsystem ist besonders für das manuelle und teilautomatisierte Wuchten in Werkstatt, Prototypenfertigung und kleiner- bis mittlerer Serien ausgerichtet. Mit dem Auftisch-Wuchtstand werden z. B. Spindelwellen in PMB Luftlagern besser 0,001 gmm gewuchtet. Durch sein geringes Gewicht von 35 kg und die kompakten Abmessungen findet er in einem Regal Platz, wird bei Bedarf daraus entnommen und dann auf einer Arbeitsplatte betrieben. Der OnDesk 500 wuchtet unterschiedlichste Rotationsteile bis zu einer Länge von 500 mm und einem Durchmesser von 300 mm. Ob einfache oder komplexe Wellen, Lüfter, Bauteile mit und ohne Lagerung oder mit eigenem Antrieb – für alle diese Teile sind entsprechende Auflager und Adapter erhältlich oder können vom Anwender selbst hergestellt werden: Das offene Spannsystem ermöglicht die Anpassung an kundeneigene Aufnahmesysteme. Auch bei der Integration eigener Antriebe von Baugruppen, z. B. Elektromotoren von Pumpen, können diese direkt über die optionale Antriebssteuerung angesteuert werden. Als Standardmesssystem für die Unwuchtmessung im OnDesk 500 ist das Caroba UMS Compact entnehmbar integriert, das bei Bedarf auch autark und mobil für z. B. Betriebsauswuchtungen nutzbar ist. Bedient wird der OnDesk und die Auswuchtsoftware komfortabel per Monitor, Maus und Tastatur – denn der Wuchtstand wird per USB-Kabel einfach mit einem handelsüblichen PC oder Laptop verbunden. www.pmb-bobertag.de 10 Der Betriebsleiter 04/2020 www.derbetriebsleiter.de

FERTIGUNGSTECHNIK Verschleißerkennungs-App für Zerspanwerkzeuge Damit zerspanende Bearbeitungen reibungslos, prozesssicher und mit optimalem Ergebnis ablaufen, müssen viele Rädchen optimal ineinandergreifen. Werden schlechte Ergebnisse oder gar Ausschuss produziert, kann dies mehrere Ursachen haben. Sind verschlissene Schneiden der Grund, stellen sich folgende Fragen: Um welchen Verschleiß handelt es sich? Warum tritt dieser Verschleiß auf und wie kann er zukünftig vermieden werden? Um diese Fragen zu beantworten, hat c-Com eine Verschleißerkennungs-Applikation entwickelt. Die Anwendung ist einfach. Mit einem Smartphone und einer herkömmlichen Zusatzlinse zur Bildvergrößerung wird die verschlissene Schneide fotografiert. Daraufhin erkennt die App, um welchen Verschleiß es sich handelt und gibt entsprechende Handlungsempfehlungen. So können Anwender genau diesen Verschleiß künftig verhindern. Die Applikation basiert auf „Machine Learning“. Das heißt, die Applikation lernt auf der Grundlage von Datensätzen. „Wir haben für unsere App mehrere hundert Bilder gemeinsam mit den Werkzeugspezialisten von Mapal qualifiziert. Das heißt, wir haben den Algorithmus trainiert und ihm sozusagen gezeigt, wie welcher Verschleiß aussieht, ob eine Schneide in Ordnung oder eben nicht in Ordnung ist“, erläutert Giari Fiorucci, Geschäftsführer der c-Com GmbH. So ist die Applikation in der Lage, verschiedene Arten von Verschleiß zu erkennen. Basierend darauf rät die App beispielsweise dazu, den Vorschub zu reduzieren, die Drehzahl zu erhöhen oder auf eine andere Beschichtung umzusteigen. www.mapal.com Laser übernimmt Visualisierung Die Visualisierung der Werkerführung des Assistenzsystems von Sarissa kann jetzt von einem Laserprojektor übernommen werden. Der Laser projiziert die nächsten Greifund Montagepositionen raumlichtunabhängig und scharf sowohl auf dem Werkstück als auch an Bereitstellungsbehältern. Gerade in unübersichtlichen Bereichen ist eine kleinräumige Visualisierung somit möglich. Gleichzeitig erreicht das LPS durch den Laserprojektor Reichweiten der Darstellung, die weit über einen Montageplatz hinausgehen können. Die Verbindung des Laserprojektors von LAP mit dem Fortschrittmacher. Assistenzsystem „Local Positioning System“ (LPS) der Sarissa GmbH bietet smarte Unterstützung in der Qualitätssicherung. Das Assistenzsystem garantiert die millimetergenaue Positionsbestimmung von handgeführten Werkzeugen und den Händen des Werkers in der Fertigung, Montage und Kommissionierung. Digitalisierung. Unsere Bearbeitungszentren sind oft das Herzstück der Produktion. Um Effizienz, Präzision und Produktivität für Sie zu steigern, bieten wir zahlreiche Lösungen. Hermle unterstützt Sie als Vorreiter und Technologieführer auf Ihrem Weg. So stellen unsere digitalen Bausteine die Weichen für eine smartere Produktion. www.hermle.de Maschinenfabrik Berthold Hermle AG, info@hermle.de www.sarissa.de www.derbetriebsleiter.de Der Betriebsleiter 04/2020 11

© 2021 by Vereinigte Fachverlage GmbH. Alle Rechte vorbehalten.