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MY FACTORY 3/2021

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MY FACTORY 3/2021

BETRIEBSTECHNIK

BETRIEBSTECHNIK SENSORLOSE STILLSTANDSERFASSUNG VON ANTRIEBEN Wenn an einer Maschine oder Anlage gefahrbringende Nachlaufbewegungen zu erwarten sind, sorgt eine Kombination aus Sicherheitszuhaltung und Stillstandswächter für die erforderliche Sicherheit. Mit dem SSW303HV stellt die Schmersal Gruppe jetzt einen neuen sensorlosen Stillstandswächter vor, der im Vergleich zu den Vorgängermodellen der Serien AZR und FWS deutliche Verbesserungen bietet. Ein wichtiges Entwicklungsziel war die universelle Einsatzmöglichkeit des neuen Stillstandswächters, der insgesamt vierzehn Varianten des bisherigen Produktprogramms ersetzt. Ermöglicht wird das u.a. durch den Einsatz eines Weitbereichsnetzteils für alle gängigen Betriebsspannungen von 24 VDC/ 24 VAC bis 230 VAC. Der erhöhte Temperaturbereich von -25 bis +55 °C erschließt zusätzliche Anwendungsbereiche. Ein weiterer Vorteil ist die kompakte Bauform: Der SSW303HV beansprucht nur 45 mm Baubreite im Schaltschrank. Die steckbaren und codierten Anschlussklemmen schaffen die Voraussetzung für eine schnelle und fehlerfreie Installation. Ein zusätzlicher Meldekontakt gibt Aufschluss über den Fehlerstatus des Bausteins. Der Sicherheitsbaustein wird direkt an einen Dreiphasen-Drehstrommotor angeschlossen und misst direkt die Frequenz der induzierten Spannung – bei Motornennspannungen bis 690 V. Der SSW 303HV kann in Sicherheitskreisen bis Kategorie 4/Performance Level e nach EN 13849-1 und SIL 3 nach EN IEC 61508 eingesetzt werden. www.schmersal.com LED-LICHTPROJEKTE EINFACH UND SCHNELL UMSETZEN Energieeffiziente Beleuchtungsprojekte einfach, schnell und nachhaltig umsetzen – auf Wunsch vollfinanziert. Das ermöglicht luminatis als neuer Systempartner von Wago. Durch diese Zusammenarbeit können Kunden die Beleuchtung selbst bestimmen, die dann schlüsselfertig installiert und mit dem Wago Lichtmanagement einfach und offen automatisiert wird. LED-Lichtprojekte werden so herstellerneutral realisiert – optional per Contracting. Dabei bietet die Möglichkeit des Contractings Unternehmen drei wesentliche Vorteile: Erstens kann das Effizienzprojekt mit den dadurch eingesparten Energiekosten finanziert werden. Sie entstehen durch den Austausch der alten gegen die neue Beleuchtung. Zweitens: Das Wago Lichtmanagement senkt die Energiekosten zusätzlich. Das verkürzt den Contracting-Zeitraum. Drittens: Danach verbleibt das Asset beim Kunden. So können Unternehmen wirtschaftlich und technologisch langfristig von der Datentransparenz, Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung profitieren. Bild: luminatis www.wago.com www.luminatis.de EINHEITLICHER LOOK BEI ARBEITS- UND SCHUTZKLEIDUNG Corporate Fashion ist nicht nur ein Thema für den Service- und Dienstleistungssektor. Auch Fertigungsbetriebe profitieren von einem einheitlichen und charakteristischen Outfit ihrer Mitarbeitenden. Firmenkleidung stärkt den Teamgeist und wirkt positiv auf die Motivation. Gegenüber Kunden und Geschäftspartnern vermittelt das einheitliche Outfit Professionalität und sorgt für Wiedererkennbarkeit. Doch Arbeitskleidung und insbesondere Schutzkleidung haben darüber hinaus wichtige funktionelle Aufgaben zu erfüllen. Müssen Unternehmen in Handwerk und Industrie damit auf die sog. „textile Visitenkarte“ verzichten? „Keineswegs“, sagt Silvia Mertens. Als Produktmanagerin bei Mewa Textil-Service unterstützt sie die Kunden bei der Auswahl der geeigneten Schutzkleidung. Mertens erklärt: „Der einheitliche Gesamteindruck einer Firmenkleidung entsteht im Wesentlichen durch eine festgelegte Farbkombination, wiederkehrende Design-Elemente und durch ein gut sichtbares Logo auf den Kleidungsstücken. Moderne Textildienstleister bieten in diesem Design auch normkonforme Schutzkleidungen für unterschiedliche Anforderungen an, wie etwa die Kollektion Mewa Dynamic mit breitem Spektrum für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche.“ www.mewa.de

BETRIEBSTECHNIK UVC-DESINFEKTIONSSCHRANK ZUM SCHUTZ VON MITARBEITERN Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter schützen und einen Lockdown vermeiden, während sie den täglichen Betrieb aufrechterhalten? Dieser Frage ist Zetes nachgegangen und hat jetzt einen UVC-Desinfektionsschrank auf den Markt gebracht, der speziell für anspruchsvolle Umgebungen wie Lagerhallen oder Produktionsstätten entwickelt wurde. Der Apparat mit 545 mm Breite, 775 mm Länge, 596 mm Höhe und einem Gewicht von 40 kg nutzt UVGI (Ultraviolet Germicidal Irradiation), um Werkzeuge und Geräte zuverlässig zu desinfizieren und zu dekontaminieren – ohne Einsatz von schädigenden Desinfektionsmitteln. Im Innenraum finden unter anderem Handhelds, Barcodescanner, Tablets sowie Etikettendrucker Platz. Die Desinfektionszeit beträgt weniger als eine Minute und ermöglicht eine Inaktivierung von SARS-CoV-2 mit einer Desinfektionsquote von nahezu 100 Prozent. So können nach erfolgter Arbeitsschicht oder vor der Übergabe zwischen zwei Benutzern alle Geräte per ultravioletter Strahlung desinfiziert werden und erneut bedenkenlos zum Einsatz kommen. www.zetes.com/de IN RUHE ARBEITEN MITTEN IN DER METALLVERARBEITUNG Smarte vernetzte Maschinen setzen immer mehr Prozesse automatisch um und erfordern neben Steuerung und Überwachung auch Datenverarbeitung und -Analyse. Wie diese neuen Aufgaben in unmittelbarer Nähe der Produktion in Ruhe ausgeführt werden können, kann man bei Heraeus in Hanau sehen, wo aktuell eine Shopfloor Box in der Werkshalle für Metallverarbeitung getestet wird. In der Fertigung für Medizintechnikkomponenten werden Edelmetalle unter hohen Sicherheitsanforderungen verarbeitet. Der Lärmpegel liegt hier um 80 bis 85 dB und ist der höchste innerhalb der Produktionsstätten von Heraeus. Deshalb kommt die Shopfloor Box ‚Agile‘ zunächst hier zum Einsatz: Denn wie alle Units im Programm des Anbieters Officebricks bietet auch diese kleinste Kabine einen kompletten Schallschutz. Selbst bei einer Lärmbelastung von bis zu 95 dB im Außenraum können Gespräche in normaler Lautstärke geführt werden. Die Mitarbeiter bei Heraeus nutzen die Shopfloor Box für die schnelle Abstimmung mit anderen Abteilungen: zum Telefonieren, für Skype-Konferenzen oder um ungestört am Laptop zu arbeiten. www.officebricks.de SCHUTZSCHILD GEGEN HOCHDRUCKWASSER- STRAHLEN WEITER VERSTÄRKT Im Umgang mit Hochdruckwasserstrahlen bei Reinigungsarbeiten hat der Personenschutz oberste Priorität. So fordert auch die Anfang 2021 neu erschienene Norm DIN 19430 eine Schutzkleidung für das Arbeiten mit Hochdruckwasserstrahlen ab 200 bar. Der Schutzanzug DEHNcare WJP Advanced bietet zusammen mit Handschuhen, Helm, Visier, Strümpfen und Kapselgehörschutz umfassende Arbeitssicherheit für den Anwender. Bereiche, die dem Strahlwasser besonders ausgesetzt sind – vor allem die Arme und unteren Beine, werden durch zusätzliche Protektoren verstärkt geschützt. Entsprechend dem Prüfgrundsatz des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV ist der Anzug mit 1 000 bar (Flachstrahldüse) zertifiziert. Geprüft wurde er mit 1 200 bar. Mit nur 1,6 kg (Größe M) hat Dehn auch eine Basic-Variante des Schutzanzugs im Angebot. Dieser bietet bei Hochdruckwasser einen Schutz bis 750 bar. Verwendet wird dasselbe abrieb-, reißfeste und wasserdichte Material wie beim DEHNcare WJP Advanced. www.dehn.de Einfacher schützen. Hygiene – Lärm – Maschinen Für mehr Sicherheit in der Produktion finden Sie bei MiniTec alles, was Sie brauchen. Von Schutzzäunen über lärmreduzierende Türen bis hin zu kompletten Einhausungen. Und selbstverständlich auch wirkungsvolle Hygieneschutz-Wände. Wann entdecken Sie die Kunst der Einfachheit? EXPO > > > Mehr Infos am Stand Schutzsysteme: minitec.expo-ip.com www.minitec.de www.myfactory-magazin.de MY FACTORY 2021/03 41

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