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Der Betriebsleiter 7-8/2020

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Der Betriebsleiter 7-8/2020

INTRALOGISTIK Immer

INTRALOGISTIK Immer schön Abstand halten Mit passenden Handlingsystemen den Materialfluss auch in Corona-Zeiten auf Trab halten Der innerbetriebliche Materialfluss muss auch unter den Coronabedingten Hygieneauflagen rei- bungsarm ablaufen. Der Intralogistik-Spezialist Expresso hat passende Lösungen dafür im Portfolio. Beim richtigen Einsatz der mobilen und hochflexiblen Handhabungssysteme des Her- stellers können Mitarbeiter agieren und interagieren, ohne sich dabei zu nahe zu kommen. Autor: Julius Moselweiß, Freier Fachjournalist, Darmstadt Auf Abstand bleiben und möglichst wenig Gegenstände berühren – das ist leicht gesagt. Je nach Branche und Betrieb lassen sich jedoch die Corona-bedingten Hygiene- und Verhaltensregeln nur schwer mit der bisherigen Materialfluss-Organisation vereinbaren. Zahlreiche Prozesse stehen daher auf dem Prüfstand und viele eingeübte Routinen müssen kurzfristig an die neue Situation angepasst werden. „Etliche Unternehmen betrachten die Krise als Chance und nehmen nun ihre Abläufe unter Effizienz-Gesichtspunkten unter die Lupe; andere sind schon einen Schritt weiter und benötigen dringend technische Lösungen, um ihre Intralogistik möglichst schnell auf die Non-Contact- und Keep-Distance-Regeln der Corona-Verordnungen abzustimmen“, berichtet Dr. Alexander Bünz, Geschäftsführer von Expresso. Bereits seit einigen Wochen arbeiten die Produkt- und Vertriebsmanager des Kasseler Herstellers mit Hochdruck daran, ihre Kunden in Industrie und Handel mit den dafür am besten geeigneten Fördermitteln und Handhabungssystemen auszustatten. Im Fokus stehen dabei vorrangig das mobile Transport- und Hebegerät lift2move sowie das Freischwenk-Positioniersystem BalanceLift. Denn beide ermöglichen das „kontaktlose“ Handling von Werkstücken, Bauteilen, Halbzeugen und Behältern. Wer mit diesen Systemen agiert, kommt keinem Kollegen zu nahe und kann alle Aufgaben aus sicherer Entfernung erledigen. „Sowohl mit dem lift2move als auch mit dem pneumatischen oder elektrischen BalanceLift lassen sich viele Hebe-, Senk- und Förderarbeiten in Prozessen der Bestückung, Zuführung, Entnahme und Übergabe berührungslos und unter Einhaltung der nötigen Schutzabstände ausführen“, sagt Dr. Alexander Bünz. Schlankes Einstiegssystem gefragt Der lift2move ist ein manuelles Vorschub- Flurförderzeug mit elektrisch höhenverstellbarem Hubmast, der zahlreiche spezifische Anbaugeräte aufnehmen kann. Das System bietet schon in Normalzeiten viel Spielraum für intralogistische Prozessoptimierungen und punktet unter den Corona- Bedingungen nun mit seiner hohen Flexibilität und einfachen Bedienbarkeit. Es passt sich jederzeit neuen Platzanforderungen an und lässt sich durch viele verschiedene Lastaufnahmen einfach auf rasch wechselnde Aufgabenstellungen abstimmen. Weil kostengünstig und rasch verfügbar, sind derzeit insbesondere die Einsteiger- Variante Basic sowie die erst kürzlich vorgestellte Baureihe Selective gefragt. Mit dem lift2move Selective lassen sich kurzfristig bereits viele Standardarbeiten der Handhabungstechnik unter Beachtung der Abstandsregeln organisieren, da Expresso diese Baureihe mit drei verschiedenen Masthubwegen (1192/1442/1692 mm) für Traglasten bis 125 kg anbietet. Dazu passend gibt es sechs Lastaufnahmen: drei Plattformen für Behälter und Bauteile, einen V- Block für Zylindrisches, einen 500-mm- Dorn für Coils und einen 450-mm-Ausleger mit Lasthaken. Wer als Betriebs- und Produktionsleiter bereits weiß, welche intralogistischen Aktionen ein höheres Maß an Aufmerksamkeit in punkto Corona erfordern, kann seinen Blick über die Einsteiger-Serie hinaus auf die größeren lift2move Baureihen richten. Hier stellt Expresso auch Doppelmast-Modelle mit Tragfähigkeiten von bis zu 400 kg zur Verfügung und nutzt die gesamte Klaviatur der Baukasten-Philosophie: Fahrwerk, 28 Der Betriebsleiter 07-08/2020 www.derbetriebsleiter.de

INTRALOGISTIK 01 02 03 01 Maßgeschneiderte Corona-Lösung: Expresso stattet sein mobiles Transport- und Hebegerät lift2move mit einer zusätzlichen Trennscheibe zur Infektionsabwehr aus 02 Das ergonomische Positioniersystem BalanceLift ermöglicht es einer einzigen Person, ohne direkten Kontakt zu Mitarbeitern große und schwere Objekte zu bewegen 03 Heben und bewegen mit Sicherheitsabstand: Für Standard-Hantierungen, bei denen keine hohe Spezialisierung gefragt ist, bietet sich das Basismodell lift2move Selective an Noch mehr Abstand mit Fernbedienung Für sein Flurförderzeug-System lift2move bietet Expresso auch eine Infrarot-Fernbedienung an. Damit lassen sich alle Hebe- und Senkbewegungen des Hubmastes und des Trägers bzw. Greifers mit sicherem Abstand ohne Kontakt zu einem anderen Mitarbeiter ausführen. Der Anwender muss dazu lediglich in Sichtweite zum lift2move stehen. Mastantriebe, Bremsen, Energiemodule – dem Nutzer bieten sich hier viele Optimierungsansätze. Ohne viel Aufwand lässt sich ein lift2move auch als Werkstückträger oder mobiler Arbeitsplatz konfigurieren. „Darüber hinaus offerieren wir dafür aktuell eine Klarsicht- Trennscheibe zur Infektionsabwehr, und unsere Serviceteams bieten einen exzellenten Support bei der praktischen Umsetzung der Corona-spezifischen Non-Contact-Regeln. Beispielsweise mit einer intensiven Vor-Ort-Beratung oder der Bereitstellung von Testgeräten“, ergänzt Geschäftsführer Alexander Bünz. Kontaktloses Versetzen Für Entnahme- und Übergabeprozesse, bei denen kürzere Wegstrecken zu überwinden sind, bietet Expresso den BalanceLift an. Dieses ergonomische Freischwenk-Positioniersys- tem gibt es als Pneumatikoder Elektroversion. Es ermöglicht es einer einzigen Person, große und schwere Objekte innerhalb eines handhabungstechnisch definierten Aktionsfeldes zu bewegen. Behälter oder Bauteile können damit mit minimalem Krafteinsatz und ohne direkten Kontakt zu anderen Mitarbeitern aufgenommen und versetzt werden. Dabei lässt sich jeder BalanceLift über diverse Trägersysteme und das Greifersortiment an seine Aufgabe und sein Umfeld anpassen. Während die Druckluft-Variante bis zu 150 kg schwere Lasten bewegt und sich auch für Ex-Zonen eignet, kann der Elektro- Balancer Nutzlasten von bis zu 600 kg aufnehmen. Als Träger- und Führungssysteme des BalanceLift dienen ein mobiler oder stationärer Schwenkkran, ein fest montierter oder verfahrbarer Säulen-/Wandschwenkkran, ein Aluminium-Traversensystem oder ein Schienensystem. Bei komplexen Großprojekten kooperiert Expresso zudem mit namhaften Kranbauern und die Integration in kundenseitige Krananlagen ist ebenfalls machbar. Die Pneumatik-Variante besteht aus Trägersystem, Druckluftzylinder, Steuerung sowie Greifer oder Aufnahme. Bei der Steuereinheit kann der Anwender wählen zwischen der voreinstellbaren Balancer-Steuerung für das tastenlose Handling stets gleicher Gewichte oder der Vario- Steuerung für wechselnde Gewichte. Der elektrische BalanceLift hat einen Servoantrieb, dessen Geschwindigkeit sich Mit unserem lift2move und dem BalanceLift lassen sich viele Hebe-, Senk- und Förderarbeiten in Prozessen der Bestückung, Zuführung, Entnahme und Übergabe berührungslos und unter Einhaltung der derzeit nötigen Schutzabstände ausführen. Dr. Alexander Bünz, Geschäftsführer von Expresso stufenlos von feinfühliger Langsamfahrt bis Maximaltempo (61 m/min) regeln lässt. Sein Steuergriff verfügt über eine sensorische Bedieneridentifikation und einen Modus, in dem der Anwender die Last ohne Bedienung der Auf-/Ab-Steuerung in X- und Z-Achse frei per Hand bewegen kann. Mit welchem Greif- oder Aufnahmemittel ein BalanceLift bestückt wird, richtet sich nach der Art der Last und den Corona-spezifischen Anforderungen. Das Baukastensystem und die Kreativität des Engineerings von Expresso setzen hier kaum Grenzen. Bilder: Expresso www.expresso-group.com www.derbetriebsleiter.de Der Betriebsleiter 07-08/2020 29

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